Warum der Herbst die schönste Zeit für Fahrradpendler ist!

Radfahren im Herbst ist die schönste Zeit für Fahrradpendler. Finde ich! Warum?

Dunkelheit

Der Tag beginnt

Die gefühlte dauerhafte Helligkeit im Sommer ist schön, aber es geht doch nichts über das herrliche Erlebnis, wenn man in der Finsternis losfährt und während der Fahrt der Tag gant langsam erwacht. Minute für Minute, Meter für Meter, Kurbelumdrehung für Kurbelumdrehung wird es heller. Mit Glück zeigt die Natur ihre farbenfrohe Schönheit und beschert einem einen flammenden, rosa oder rötlichen Sonnenaufgang. Dazu noch die schöne Färbung der Bäume. Herrlich!

TIPP:

Bitte sorgt für eine ausreichende Beleuchtung. Ich empfinde “unterbelichtete” Radfahren als sehr nervig. Auch als Radfahrer sieht man solche Leute erst spät. Außerdem erhöht die Sichtbarkeit die eigene Sicherheit. Aber auch wenn man selber leuchtet wie ein Weihnachtsbaum sollte man immer an die Dummheit der Anderen denken. Wenn z.B. ein Autofahrer nicht guckt, dann bringt auch die beste Lampe nichts.

Ausreichende und günstige Stecklichter gibt es regelmäfig bei ALDI, LIDL und Co. Wer keine feste Beleuchtung am Rad hat und gute Akkuleuchten sucht findt z.B. bei Rose* eine gute Auswahl. Ich persönlich nutze von Cateye das GVolt 50 und Micro Rapid Beleuchtungs-Set*.

Luft

Kalte klare Luft ist etwas Schönes. Ihr sollte unbedingt jeden schönen Herbstmorgen beim verlassen des Hauses ganz bewusst einen tiefen Atemzug nehmen. Die schöne kühle Luft strömt über die Atemwege in die Lunge und wieder hinaus. Meist zeigt sie sich dann beim ausatmen mit einer sichtbaren Dampfwolke. Wenige bewusste Atemzüge und die Sinne werden hochgefahren. Der Körper kommt in Fahrt. Am schönsten ist dies auf dem Fahrrad. Dies führt dazu, dass man frisch, wach und leistungsfähig bei der Arbeit ankommt.

Einsamkeit

Einsamkeit auf der Straße im Herbst

In den Sommermonaten fahren vielen Menschen mit dem Fahrrad zur Arbeit. Wenn der Herbst und Winter kommt und damit Dunkelheit, Regen und Kälte, nimmt die Zahl rapide ab. Für Ganzjahresradler bedeutet dies wieder Einsamkeit auf den Wegen. Also weniger Radverkehr. Ich bin zwar immer für mehr Radverkehr und hoffe das immer mehr Menschen das Rad als ideales Transportmittel zur Arbeit entdecken, aber ich genieße es auch, wenn ich in diesen Monaten wieder mehr meine Ruhe auf den Wegen habe.

Schwitzen

Sommer ist toll. Aber jenseits der 20 Grad ist auch bei einer lockeren Fahrt das Schwitzten unvermeidlich. Bei herrlichen Temperaturen im einstelligen Plusgradbereich ist dies schon sehr viel angenehmer. Durch die Bewegung und die passende Bekleidung beim Radfahren im Herbst oder Winter, wird einem auch nicht kalt.

Mehr zu passenden Fahrradbekleidung im Herbst und Winter haben wir hier zusammengefasst.

Was man gegen das Schwitzten beim Radfahren machen kann könnt ihr hier lesen.

Plagegeister

Bei uns gibt es sehr viele Rapsfelder. Wenn die blühen, dann darf man auf gar keinen Fall etwas Gelbes anziehen. Sonst hat man schnell Mitfahrer an Bord. Die lästigen kleine Rapskäfer. Aber nicht nur diese kleinen schwarzen Käfer, sondern auch andere Insekten können im Sommer für unangenehme Erfahrungen sorgen. Sei es die Fliege, die bei der Fahrt direkt im Rachen landet und für einen ungewollten Proteinschub sorgt. Oder auch der große Käfer der mit voller Wucht gegen den Kopf knallt. Ich will gar nicht über Wespen etc. anfangen. Alle diese nützlichen, aber leider manchmal nervigen Wesen machen im Herbst und Winter eine Pause.

Blüten und Pollen

Sonnenaufgang

Das  Robert-Koch-Instituts (RKI) verzeichnet immer mehr eine Zunahme von Allergien in den letzten Jahren in Deutschland. Schätzungen zufolge leiden in Deutschland 20 bis 30 Millionen Menschen mehr oder weniger schlimm an Allergien. Häufig durch Gräser und Pollen verursacht. An dieser Stelle kommt der Herbst ins Spiel. Nach einem schönen Frühjahr und Sommer sicherlich immer wieder eine Wohltat für Allergiker.

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