Nun ist sie fast beschlossen, die CO₂-Steuer für Radfahrer. Wie wir aus Kreisen der Bundesministerien erfahren haben, soll schon in der kommenden Sitzung eine neue CO₂-Steuer verabschiedet werden. Diese betrifft nur Radfahrer. Lange haben sich treue Autofahrer schon über diese Ungerechtigkeiten aufgeregt. Die Bundesregierung hat indessen ein Einsehen und will ein faires Modell für die Bepreisung von Kohlendioxid verabschieden.
Die Lunge von aktiven Menschen verbraucht mehr Sauerstoff

Bereits 2021 ist die CO₂-Bepreisung im Kraftfahrzeugverkehr in Kraft getreten. Der Preis für eine Tonne Kohlendioxid beträgt im Jahr 2022 bereits 30 €, wodurch sich der Liter Super und Diesel verteuerten. Dies betrifft aber nur Autofahrer und eben nicht Radfahrer. Fakt ist, dass die Lunge eines aktiven Menschen auf dem Fahrrad im Mittel mehr CO₂ verursacht als die eines ruhenden Menschen in seinem Kraftfahrzeug. Somit ist es nur gerecht, wenn auch Radfahrer einen CO₂-Preis bezahlen.
Bei der Berechnungsmethode gab es einige Diskussionen. Am Ende hat man sich darauf geeinigt, dass u.a. die Gruppe der Kinder und Rentner erstmal nicht erfasst werden. Man will sich auf Berufstätige beschränken und dort erstmal nur die Fahrt zur Arbeit erfassen. In der Freizeit fahren vielleicht auch Autofahrer mit dem Fahrrad, daher käme es hier wieder zu einer Belastung dieser Gruppe. Dies will man vermeiden.
Radfahrer trifft diese Belastung hart
Die Höhe der Steuer richtet sich, nachdem erhöhten CO₂-Ausstoß durch das Radfahren. Je nach Körpergewicht, Körpermaße und Aktivität der Person atmet ein Steuerzahler zwischen 200 und 2.000 Kilogramm Kohlendioxid pro Jahr aus. Der genau erhöhte Ausstoß jeder Lunge ist nicht im Detail für alle Radfahrer zu berechnen, daher hat man sich auf 20 g pro Kilometer geeinigt. Wer bei 230 Arbeitstagen und einer einfachen Strecke von 15 km mit dem Fahrrad zu Arbeit fährt, erreicht somit einen Wert von 138 kg CO₂ pro Jahr. Gemessen am CO₂-Preis pro Tonne in Höhe von 30 € ergibt sich eine Abgabe von 4,14 € pro Jahr.
Die genau Kilometerzahl wird im Rahmen der Steuererklärung erfasst und die Steuer dann auch über die Einkommenssteuererklärung eingezogen.
Radfahrer trifft diese Belastung sicherlich hart, aber es nur fair, da auch sie der Umwelt mit ihrem erhöhten CO2-Austoß schaden!
In diesem Sinne wünschen wir von Fahrrad-Wetter euch allen einen schönen 1.April!! 😉
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