Die logische Konsequenz mit dem Rad zur Arbeit zu fahren – Teil 3 – Pendeln mit dem Fahrrad

Das Fahrrad ist für mich in vielerlei Hinsicht das perfekte Transportmittel für den Arbeitsweg ins Büro. Ich will dies in meiner Reihe über das Leben als Pendler mit dem Fahrrad greifbar machen. Ich will Tipps und Tricks geben und natürlich auch Motivation und Lust auf das pendeln mit dem Fahrrad machen. Geld, Zeit, Gesundheit, Liebesleben sind einige gute Argumente. Mit dem Rad zur Arbeit zu fahren ist meist die die logische Konsequenz.

Ich pendel jeden Tag 16 km ins Büro und wieder zurück. Egal bei welchen Wetter. Es gibt nur wenige Ausnahmen, wenn ich z.B. mit einer Erkältung zu kämpfen habe, auf Dienstreisen bin oder Glatteis uns heimsucht. Das ist aber zum Glück alles selten der Fall. Im Jahr sind dies gute 180 Tage, also gute 5.800 km.

Ich pendle jeden Tag 16 km ins Büro und wieder zurück. Egal bei welchen Wetter.

Photo by Bogdan R. Anton from Pexels

Das Fahrrad ist für mich in vielerlei Hinsicht das perfekte Transportmittel für den Arbeitsweg ins Büro. Ich bin Dies will ich in meiner Reihe über das Leben als Pendler mit dem Fahrrad greifbar machen. Ich will Tipps und Tricks geben, motivieren und vor allem Lust auf das pendeln mit dem Fahrrad machen.

Durch das was ich mache spare ich Geld

– Bei 5.800 km im Jahr sind konservativ gerechnet locker 1.500 € pro Jahr mehr im Portemonnaie

und Zeit,

– Pro einfache Strecke spare im Vergleich zum Auto ca. 2 Minuten. Im Vergleich zum Bus sind es sogar 15 min. Das mal 2 (Hin-+Rückweg) mal ca. 180 Tagen im Büro sind 720 min also 12 Stunden! Im Vergleich zum Bus sind es sogar 5.400 min bzw. 90 Stunden!

bin sehr viel gesünder,

– positiven Effekte auf das Herz-Kreislaufsystem sind wissenschaftlich mehrfach bewiesen. Bei mir sind noch so kleine Wehwehchen wie Rückenschmerzen verschwunden seit ich jeden Tag mit dem Rad fahre.

verbrenne unnötige Pfunde,

– Radfahren ist eine der effektivsten Formen um Kalorien zu verbrennen.

habe sehr viel weniger Stress,

– Wer regelmäßiges mit dem Fahrrad fährt, kann dadurch Stresshormone abbauen bzw. besser kontrollieren. Der regelmäßige Weg mit dem Fahrrad kann für weniger Depressionen sorgen. Die Nebeneffekte auf das Liebesleben habe ich schon mal erläutert. Wenn das keine Motivation ist 😉  Pendler die mit dem Fahrrad zur Arbeit fahren haben besseren Sex!

leiste meinen Beitrag für die Umwelt,

– Das ist für mich aber in der Summe nur ein Nebeneffekt

bringe der Gesellschaft einen Mehrwert und das ist sogar gut für Autofahrer!

Für Autofahrer? Meckern die Autofahrer doch immer über uns Radler. Wir wollen kostbaren Straßenraum für ordentliche Radwege oder -ganz böse- der Radfahrer auf der Fahrbahn.

Dabei ist die Wahrheit ganz einfach: Wenn mehr Menschen in der Stadt aufs Auto umsteigen würden, ginge auf der Straße gar nichts mehr. Dann wäre totaler Stillstand! Somit ist jeder Radfahrer ein pontenzieller Autofahrer auf der Straße weniger. Also sollten jeder Autofahrer dankbar sein, wenn er einen Radfahrer sieht.

Also sollte jeder Autofahrer dankbar sein, wenn er einen Radfahrer sieht.

In der Summe es also völlig widerspruchsvoll, absurd, falsch, gegensätzlich, konträr, paradox, sinnwidrig, widersinnig, inkonsequent, inkorrekt, sinnlos, unsinnig, verkehrt, nicht logisch, unlogisch, unsinnig, verrückt, blöd, doof, töricht, irrational, unvernünftig, wahnwitzig, vernunftwidrig, widersinnig und hirnverbrannt, wenn ich nicht mit dem Fahrrad fahren würde.

Was für mich gilt, gilt für viele andere auch. Aber warum entbehrt man sich jeder Logik und fährt mit dem Auto? Bei meiner Strecke von 16 km ist Bequemlichkeit zumindest noch ein nachvollziehbarer Grund, aber was ist wenn der Arbeitsweg weniger als 5 km sind?

Die Frage zu klären würde vermutlich ins philosophische abgleiten. Daher nochmal zusammengefasst: Nicht mit dem Rad zu fahren wäre völlig widerspruchsvoll, absurd, falsch, gegensätzlich, konträr, paradox, sinnwidrig, widersinnig, inkonsequent, inkorrekt, sinnlos, unsinnig, verkehrt, nicht logisch, unlogisch, unsinnig, verrückt, blöd, doof, töricht, irrational, unvernünftig, wahnwitzig, vernunftwidrig, widersinnig und hirnverbrannt.

Eine humoristische Note sei erlaubt.

In diesem Sinne freut euch im April auf Teil 4 der Reihe um das Pendeln mit dem Fahrrad.

Dir gefällt FahrradWetter, dann werde jetzt Unterstützer! Hier alle Infos dazu.

Weitere Artikel zur Reihe „Mit dem Rad zur Arbeit

Kennt ihr schon das Fahrradwetter-Shirt oder die Cap? Hier gehts zum Shop

2 Gedanken zu “Die logische Konsequenz mit dem Rad zur Arbeit zu fahren – Teil 3 – Pendeln mit dem Fahrrad

  1. Das mit der Zeitersparnis gilt aber nur in Ballungsräumen. Ich wohne auf dem Land und habe 25km einfachen Arbeitsweg. Mit dem Auto brauche ich 23 – 30 Minuten. Mit dem Gravelbike 1 Stunde. Leicht zu rechnen, dass ich dann einen 25er schnitt fahren muss. Das ist bei dem wind im Norden definitiv in eine Richtung nicht immer möglich, will man nicht komplett durchgeschwitzt bei der Arbeit ankommen. Ich bräuchte also jede Woche 5 Stunden länger für den Arbeitsweg. das gehr Familiär nicht. Ich habe mir daher 2 mal die Woche als Ziel gesetzt. In den anderen Punkten stimme ich dir zu.
    Ich abe es ein halbes Jahr mit einem Speed Pedelec versucht. Aber da stehen die Anschaffungskosten denen eines Kleinwagen kaum nach. war mir einfach zu teuer.

  2. @Unknown: Meine Wegesituation ist ähnlich (Land, 25 km einfache Strecke). Ich habe mir aber tatsächlich ein S-Pedelec über JobRad besorgt und versuche nun so häufig wie möglich den Arbeitsweg mit dem Fahrrad (ist es ja rechtlich betrachtet nicht, aber sind wir mal nicht so) zu absolvieren. Geht nicht immer, liegt aber nicht unbedingt am Wetter. Sondern auch mal an nötigen Transporten, Anschlussterminen usw.
    Der Zeitaufwand ist auch mit dem S-Ped noch höher als mit dem Auto. Aber dafür halt "one less car" in dem Moment. Durchgeschwitzt kann man auch mit dem S-Ped sein, aber man ist bei gleichem Kraftaufwand halt viel schneller gewesen, als ohne Motor 🙂

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.